Theatre Drosera (2015)

Ich habe die Truppen in einer kleinen Hafenstadt zurückgelassen um nach der Schlacht in Kelriothar etwas Entspannung zu finden. Ich erhielt eine Einladung zu einem Zirkusbesuch. Ich machte mich auf zu diesem Zirkus, welcher jedoch leider bereits abgereist war.

Schlimme Dinge geschahen – ich muss meinen Bericht für das Oberkommando darüber noch schreiben.

3 Tage

Die Liebste

Nach der Melodie von „Scarborough Fair“ (Melodie, Noten)


Gehst du nun ins Warnerland fort,
Salbei, Donf, Joruga und Lein´,
Erinnert mich an eine Maid die lebt dort,
Sie war einst die Liebste mein.


Sie soll dir machen ein Hemd für mich,
Salbei, Donf, Joruga und Lein´,
Ohne einen Faden oder Nadelstich,
Dann wird Sie wieder meine Liebste sein.


Sie soll mir zeigen einen Morgen Land,
Salbei, Donf, Joruga und Lein´,
Zwischen des Meeres Wasser und dem sandigen Strand,
Dann wird Sie wieder meine Liebste sein.


Sie soll es pflügen mit einem Lämmerhorn,
Salbei, Donf, Joruga und Lein´,
Und es besäen mit einem Gerstenkorn.
Dann wird Sie wieder meine Liebste sein.


Dann soll Sie´s ernten mit einer Sichel von Haut
Salbei, Donf, Joruga und Lein´,
Und in Garben binden mit Heidekraut,
Dann wird Sie wieder meine Liebste sein.


Gehst du nun ins Warnerland fort,
Salbei, Donf, Joruga und Lein´,
Erinnert mich an eine Maid die lebt dort,
Sie war einst die Liebste mein.

Herr Eymenardt ich danke dir

Sprechgesang


Herr Eymenardt, ich danke dir,
Daß ich ein rechter Knabe
Und daß ich Dich als meinen Gott
Und stolze Eltern habe.


Ich kann ja freilich nichts dafür:
Wie‘s kommt, so muß man‘s nehmen.
Doch wär kein Lameaner ich,
Wie müßt‘ ich mich da schämen!


Verdorben wäre und verfälscht
Mein Denken und mein Sinnen;
Mein Wesen wäre liederlich
Wie die Kaotierinnen.


Der Vater, statt zum Heer zu gehn
Am Biertisch in der Schenke,
Ging‘ abends ganz woanders hin –
mich schaudert‘s, wenn ich‘s denke!


Drum dank‘ ich dir, Herr Eymenardt,
Daß ich ein Lameaner,
Und bitte dich: Nimm alles hin,
Und sei mein ew´ger Mahner!


Nimm Geld und Gut und Orden mir
All das was ich begehre!
Nimm Vater mir und Mütterlein!
Nur lass‘ mir meine Ehre!


Und wenn der Ork uns auch bedräut
Und Tod speit und Verderben,
Vergönne mir als letzte Gunst,
Jauchzend für dich zu sterben!

Die Eisenfaust am Lanzenschaft

Die Eisenfaust am Lanzenschaft

Nach der Melodie von „Die Eisenfaust am Lanzenschaft“ (Melodie)


Die Eisenfaust am Lanzenschaft,
Die Zügel in der Linken,
|: So kämpft Lameas Ritterschaft,
Und ihre Schwerter blinken. 😐


Das Banner weht im Morgenwind,
und grüßt die Grenzeslande,
|: Grüßt die, die unsre Brüder sind,
Trotzt so der grünen Schande! 😐


So stehn sie dort im Ritterkleid,
und mahnen uns, zu streiten.
|: Für unsres Landes Herrlichkeit,
drum Wimpel flieg, wir reiten! 😐

Der Lameanische Soldat

Der Lameanische Soldat

Nach der Melodie von „Ballad of the Green Beret by Barry Sadler“ (Melodie, Noten)

Lameanischer Soldat,
für König, Land und Eymenardt
stets voran und nie zurück
niemals Furcht in seinem Blick.


Nur Hass und Tod der Orkenbrut
bis zum Knie in ihrem Blut
bis besiegt das Orkgezücht
Gnade gibt es für sie nicht


Wenn zuletzt vom Feind gefällt
sinkt er hin, Lameas Held
Seine Asche heimwärts bringt
Wo Schmiedehammer eifrig klingt


Ist der Sohn zum Mann gereift
mit fester Hand die Waffe greift
Im Hammerkopf, im scharfen Stahl
auf in die Schlacht, ein letztes Mal!


Auf auf zum Kampf

Auf auf zum Kampf

Nach der Melodie von „Auf, auf zum Kampf“. (Melodie, Noten, Griffe)


1.Auf auf zum Kampf, zum Kampf,
zum Kampf sind wir geboren,
Auf auf zum Kampf, zum Kampf,
Lamea ist im Krieg.
|: Herr Eymenardt, Dir haben wir´s geschworen,
Herr Eymenardt, für Deinen hehren Sieg. 😐


2.Was macht der Sohn, der Sohn
der Mutter soviel Schmerzen,
bis daß sie ihn, ja ihn,
zum Kampfe auferzieht.
|: Die Liebe trägt sie stets in ihrem Herzen;
drum, Sohn, vergiss es deiner Mutter nie! 😐


3.Der Vater weint, ja weint,
um seines Sohnes Leben,
dieweil er ihn, ja ihn
zum letzten Mal gesehn,
|: reicht ihm die Hand, gibt ihm den Abschiedssegen:
Wer weiß, mein Sohn, ob wir uns wiedersehn. 😐


4.Ein Mädel weint, ja weint
schon viele lange Jahre
um den Geliebten
manche bittre Stund.
|: Den sie geliebt, er schlummert längst im Grabe,
dieweil er ward vom Orcken schwer verwundt. 😐


5.Es steht ein Mann, ein Mann,
so fest wie eine Eiche!
Er hat gewiss, gewiss,
schon manchen Orck erlegt!
|: Und schlägt die Stund´, ist er bald eine Leiche,
Wie es das Schicksal aller Recken ist. 😐


6.Wir fürchten nicht, ja nicht,
des Orcken Legionen,
ob er uns gleich, ja gleich
zum Untergange ruft.
|: Drum wollen wir es nochmals wiederholen:
Der Tod im Felde ist der schönste Tod. 😐


7.Und bläst das Horn, das Horn,
zur letzten aller Schlachten,
So streiten wir, ja wir,
für Cataran vereint.
8.|: Wen dieser Ehre er wird wert erachten,
Des´ Ruhm lebt ewig wohl bei Freund und Feind. 😐

Die Wacht am Orkenwall

Die Wacht am Orkenwall

Nach der Melodie von: Die Wacht am Rhein (Melodie, Noten)


Es braust ein Ruf wie Donnerhall

Wie Schwertgeklirr und Wogenprall

Der Orcken Sturm bricht hier herein

Wer will der Heimat Hüter sein?


Durch Hunderttausend zuckt es schnell,

Und alle Klingen blitzen hell;

Ein jeder Krieger, fromm und stark,

Beschützt die heil’ge Landesmark.


Man blickt hinauf gen Cataran,

Wohin die Helden dereinst fahr’n

Und schwört mit stolzem Kampfesschrei:

Lamea, du bleibst Orckenfrei!


Solang ein Tropfen Blut noch glüht,

Noch eine Faust das Schwerte zieht,

Und noch ein Arm den Bogen spannt,

Betritt kein Orck hier unser Land!


So manches Herz im Tod‘ auch bricht,

So werden wir doch weichen nicht.

Reich wie an Wasser eine Flut,

ist unser Land an Heldenblut.


Der Schwur erschallt, das Schwert geschwind

Die Fahnen flattern hoch im Wind,

Lamea unser Väter Land

Wir halten Wacht, den Spieß zur Hand.


Herr Eymenardt, du bist bewährt;

In Gottvertraun greift man zum Schwert,

Hoch Angrimm! Nieder mit der Brut!

Zum Sieg geht’s durch des Orcken Blut!